Schienenbus Tour 2017

Es ist soweit: Die Anmeldung für die diesjährige Schienenbus Tour (2017) ist raus, die Anzahlung geleistet. Jetzt ist Warten angesagt, bis zum 30.10. Eine lange Zeit! In diesem Jahr geht es nach Regensburg (Zielpunkt), mit Zwischenstopps in Nürnberg (Hinfahrt). Von Regensburg geht es dann in die Fränkische Schweiz, Passau, Freyung, den Bayerischen Wald und nach Böhmen.

Da es in diesem Jahr 2 Feiertage hintereinander gibt (31.10. und 1.11.) ist es mal ganz interessant den Unterschied zum Osten der Republik zu spüren. Da wir in den letzten 3 Jahren immer in den neuen Bundesländern waren, haben wir den 1.11. ja nie als Feiertag erlebt. Aber in diesem Jahr im Bayernland, ist die Welt ja wieder in Ordnung. Gleich 2 Feiertage hintereinander. Ich bin gespannt. Und ich werde dann berichten, wie es war. Aber erst im November. Oder im Dezember, mal schauen....Bis dann, CU

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Lauterbach / Mole

Wo ist denn Lauterbach Mole? Ganz einfach: Ein kleiner Ort auf Rügen und da fährt sogar der "Rasende Roland" hin. Zumindest alle zwei Stunden. Daher hat man in Lauterbach immer zwei Stunden Zeit, wenn man wieder mit der Bimmelbahn zurück nach Binz fahren möchte. Man kann alllerdings auch von Lauterbach Mole nach Bergen auf Rügen fahren. Mit Normalspur der "großen Bahn". D. h., daß das Gleis zwischen Putbus und Lauterbach Mole als 3 Schienen Gleis ausgelegt ist, so daß der "Rasende Roland" und die Züge der Normalspur gleichzeitig das selbe Gleis benutzen können. Lauterbach Mole wird vom Rasenden Roland etwa an 100 Tagen im Jahr angefahren.

Wo ist denn Lauterbach Mole? Ganz einfach: Ein kleiner Ort auf Rügen und da fährt sogar der "Rasende Roland" hin. Zumindest alle zwei Stunden. Daher hat man in Lauterbach immer zwei Stunden Zeit, wenn man wieder mit der Bimmelbahn zurück nach Binz fahren möchte. Man kann alllerdings auch von Lauterbach Mole nach Bergen auf Rügen fahren. Mit Normalspur der "großen Bahn". D. h., daß das Gleis zwischen Putbus und Lauterbach Mole als 3 Schienen Gleis ausgelegt ist, so daß der "Rasende Roland" und die Züge der Normalspur gleichzeitig das selbe Gleis benutzen können. Lauterbach Mole wird vom Rasenden Roland etwa an 100 Tagen im Jahr angefahren.

Was gibt es dort zu sehen? Ganz einfach: Nichts! Ich fahre deswegen gerne dort hin, weil es im Bereich der Mole sehr ruhig ist, abgesehen von einem Schiffsanleger, an dem unter anderem Schiffe zur Insel Vilm fahren, die direkt gegenüber von Lauterbach Mole liegt. Auf dem Panoramafoto ist sie am hinteren Bildrand zu sehen.

Lauterbach, heute das maritime Herz von Putbus , wurde 1816 durch Fürst Wilhelm Malte zu Putbus als erstes Seebad Rügens gegründet. Bis 1860 war Lauterbach das am meisten besuchte Bad der Insel Rügen. Lauterbach liegt direkt am „Greifswalder Bodden“, im Südosten der Insel Rügen. Während der Saison kann man vom kleinen Hafen mit Ausflugschiffen Fahrten um die Insel Vilm, in den Greifswalder Bodden und zum Ostseebad Baabe unternehmen.

Im Hafenbereich von Lauterbach sorgen Restaurants, Cafés und preiswerte Imbisskioske für das leibliche Wohl. In Ruhe kann man hier weitere Ausflugsziele planen, seine Grüße nach Hause schreiben, Fotos schießen und vieles mehr.

Wer frische Fischspezialitäten und evtl. auch ein gepflegtes Bier trinken möchte, ist gut auf dem am Kai ankernden Räucherschiff „Berta“ aufgehoben. Das Verweilen an der frischen Luft mit dem Ausblick auf den wunderschönen Bodden lässt einen garantiert den Alltag vergessen.

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Genießen Sie die Bahn in vollen Zügen

Da stand ich nun am berühmten Berliner Hauptbahnhof (zu diesem Zeitpunkt fuhren die Fernzüge alle von "tief" ab). Auf Gleis 1 war der Fernzug nach Budapest zur Abfahrt bereit und an Gleis 2 warteten einige Menschen auf den ICE nach München. Irgendwann kam das Teil und fuhr auch zügig wieder ab, als dann der ICE nach Köln aufgerufen wurde. Also nach Köln und Düsseldorf als jeweilige Endstationen, denn der Zug besteht aus zwei Zugteilen, die man in Berlin aneinanderkuppelt. Laut Wagenstandsanzeiger hätte mein Wagen etwa bei der Markierung "A" am Bahnsteig ankommen sollen (Wagen 37). Der Zug rollte in den Bahnhof und hielt so ungefährt bei "A". Ich stieg ein und sofort fiel mir auf, das der Wagen in den Monitoren die Wagennummer "22" hatte. Außerdem war kein einziger Platz reserviert! Da es aber die erste Klasse war, konnte ich soooo falsch gar nicht sein und setzte ich mich auf den Platz 64, wie es in meiner Reservierung stand. 

Viele der Mitreisenden hatten das selbe Problem wie ich, jedoch war von den Zugbegleitern nichts zu sehen. Dann gab es eine kleine Rundsage, dass man den ersten Zugteil, jetzt in Fahrtrichtung vorne, angekuppelt habe und dann fuhr der Zug auch los. Während der gesamten Zwischenzeit standen wir mit unserem Zug auf dem Gleis im Hauptbahnhof. Als der Zug dann endlich losfuhr, hatten wir schon eine Verspätung von ca. 15 Minuten.

Plötzlich schaltete der Monitor über unseren Köpfen von Wagen "22" auf Wagennummer "37", wie es sein sollte. Ich hatte schon den Eindruck, das der Zug aus irgendeinem Depot abgerufen wurde und in keiner Weise für die Fahrt vorbereitet worden war. Das sind sie halt, die "Störungen im Betriebsablauf". Tut mir leid, aber die wechselnden "neuen Besen" an der Spitze des "Unternehmens Zukunft" scheinen mir nicht besonders effektiv zu sein. Vielleicht steigt ja der Aktienwert der Bahn, ansonsten ist der Verein eine Katastrophe. Rein gefühlsmäßig ist der Laden seit Herrn Mehdorn immer schlechter geworden. Aber vielleicht lernt Herr Grube bei seiner neuen Gattin wenigstens kochen. Dann kann er ja mal eine Aktionswoche in einem Bistrowagen der Deutschen Bahn veranstalten, und das neu erlernte einem interessierten Publikum darbieten.

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Rheinische Röggelchen (Schößgen)

Rheinische Röggelchen (Schößgen)

Schon lange wollte ich die Röggelchen mal backen. In meiner Jugend gab es die in jeder Bäckerei (weil die Bäcker da noch selbst backten), schön dunkel ausgebacken, mit splitternder und schön gefensteter Kruste. Ich habe ein Rezept von KETEX benutzt, aber zunächst nur mal die Hälfte des Mehls verbacken. Je nach der Gegend im Rheinland, heißen die Teile auch Schößgen (ausgesprochen: Schössjen)

Das Ergebnis: Unglaublich! Ich war so begeistert, dass ich mir die Dinger jetzt öfter backe und portioniert einfrieren werde. Ich habe eine etwas schnellere Version gewählt und mehr Hefe eingesetzt. Aber Ihr wisst ja: Mich stört Hefe nicht. Außerdem schmeckt man nach dem backen sowieso nichts mehr von der Hefe. Und der Teig treibt einfach schneller. Ich habe um 10:00 Uhr angefangen und um 13:30 waren die Brötchen fertig. Hier das Rezept:

200 gr. Weizenmehl (franz. La Banette T65)

40 gr Roggenmehl (1350)

50 gr ASG (Roggen)

25 gr Hefe

6 gr Salz

6 gr Malz

130 gr Wasser, 36º C

2 gr Bohnenmehl

Von den Zutaten einen Teig herstellen, ca. 15 Min. kneten. Die Hefe in ca. 25 gr Wasser auflösen und zum Teig geben. Dann Teigruhe 30 Minuten. Anschließen Portionen zu ca. 40 gr. abstechen und rund schleifen. Paarweise auf ein Backblech legen, zudecken und bei Zimmertemperatur ca. 40 Min. stehen lassen. Den Ofen auf 250º C vorheizen, die Brötchen mit dem Backblech in den den Ofen geben und gut schwaden. Anfänglich, in der Mitte der Backzeit und gegen Ende, die Brötchen mit der Glanzstreiche abstreichen.


Wem die 40 gr. Teiglinge zu klein sind, macht eben welche, die schwerer sind. Aber ich finde die "kleinen" Brötchen mittlerweile genau passend.

Viel Spaß beim Nachbacken! Und Kommentare zum Rezept (und zum Ergebnis) bitte unten im Kommentarfeld posten. Danke!

Die Glanzstreiche ist übrigens sehr wichtig: Man nimmt 2 EL Kartoffelmehl und gibt sie mit einer Backfolie auf ein Backblech bei 250º C in den Backofen. Wenn das Kartoffelmehl braun wird, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann nimmt man 2 TL und gibt sie in 100 ml kochendes Wasser. Das Ergebnis sieht dann aus wie Kaffee. Damit pinselt man die Brötchen ein.


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Das neue Motel One im Upper West in Berlin am "Kudamm"

Das neue Motel One im Upper West in Berlin am "Kudamm"

Das "Flaggschiff", wie der MotelOne Konzern dieses Hotel gerne nennt. Um es vorweg zu nehmen: Ich fahre dann zukünftig lieber mit einer Hafen Schaluppe, als mit einem Flaggschiff. Oder anders: Als Stammgast im MotelOne an der Urania (Tiergarten) bin ich beim nächsten Mal wieder dort.

Das Hotel als solches macht natürlich was her. Auch die Lage, quasi gegenüber dem "Zoo Palast" und in "Spuckweite" zum Kudamm und zum Bahnhof Zoo, ist super günstig, was sich MotelOne natürlich gut bezahlen lässt. Die Zimmerpreise sind entsprechend hoch. Ab 79 € für ein Einzelzimmer ohne Frühstück und "ohne Ausblick" ist man dabei. Ohne Ausblick bedeutet übrigens: Man schaut nicht über Berlin, sondern auf die Fassade des gegenüberliegenden Waldorf Astoria. Will man "Ausblick" genießen, lässt sich MotelOne das entsprechend vergüten. Zimmer ab der 11. Etage kosten per se schon mal 30 € mehr.


Hier ist die Adresse

MotelOne Upper west

Kantstraße 163 bis 165

10623 Berlin

Email: berlin-upperwest@motel-one.com

Telephone: 030 322931900


Blick aus der 10. Etage (Lounge) Richtung Breitscheidplatz
Blick aus der 10. Etage (Lounge) Richtung Breitscheidplatz

Ich hatte das "Glück", mal wieder einen Feueralarm im MotelOne erleben zu dürfen. Um es vorweg zu nehmen: Natürlich mal wieder "blinder Alarm", obwohl ein kompletter Löschzug der Berliner Feuerwehr unten vor der Haustüre stand. Ähnliches ist mir im Motel One an der Urania (Tiergarten) schon viermal passiert. Hier war es indes so, dass ich den Alarm erst bemerkt habe, als ich mein Zimmer verließ und nach unten fahren wollte (aus der 6. Etage). Als der Aufzug nicht reagierte, war mir klar, dass etwas nicht stimmen konnte. Also begann ich, das Treppenhaus zu suchen. Als ich es dann schließlich fand, begann ich den Abstieg Richtung Erdgeschoss. Um es vorweg zu nehmen: Im Falle eines Feuers mit entsprechender Rauchentwicklung, hätte ich das Erdgeschoss niemals erreicht. Ich bin leicht gehbehindert und brauchte locker 10 Minuten, um aus der 6. Etage ins Erdgeschoss zu gelangen. Im Ernstfall wäre ich also zwischen der 5. und 4. Etage durch Rauchgase verendet oder von den Gästen aus den Etagen oberhalb der 6. Etage auf ihrem Weg nach unten totgetampelt worden. Ein Gutes hatte dieser "blinde Alarm" für mich dann doch: Die Erkenntnis, in Zukunft in einem Hotel, egal wo es sich befindet, niemals in einer höheren Etage als in der 1. zu logieren, damit man im Fall der Fälle noch den Hauch einer Chance hat, das Erdgeschoss lebend zu erreichen.

Eindrücke

Der Bau ist imposant. Besonders die Fassade hat was. Und jetzt, zu Beginn, war der Laden natürlich proppenvoll. Kurz bevor ich zu Bett gehen wollte, war ich noch in der Bar - oder der Lounge -um mir eine kleine Flasche Mineralwasser zu besorgen. Es war bereits nach 1:00 Uhr, aber der Laden war immer noch voll. Und was ich da alles zu sehen bekam war, war definitiv bemerkenswert. Auf jeden Fall erkennen immer mehr Mitmenschen offenbar die Vorteile von "low budget" Hotels. Denn einige der dort auftretenden Freaks hatte ich Stunden vorher in der "STÄV" gesehen (die ständige Vertretung). Für Nicht-Rheinländer: Die STÄV ist eine Kölschkneipe nach Kölner oder Bonner Vorbild am Schiffbauer Damm, direkt an der Spree und am S-Bahnhof "Friedrichstraße", mit Außengastronomie im Sommer. Üblicherweise trifft man dort viele Personen aus dem Umkreis des Deutschen Bundestages. Diese Jungs waren nun nach 1:00 Uhr hochachtungsvoll und führten sich entsprechend auf. Ich glaube, da sind einige Spesen verjubelt worden. Nicht mehr meine Welt.

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