Von Köln nach Bremen

Am 31.10.2016 ging es los. Morgens um 9:35 (planmäßig), woraus dann bei dem üblichen Chaos der DB etwa 9:45 wurde (was schon ziemlich gut war). Von Köln ging es dann über Solingen und die Müngstener Brücke (immerhin die höchste Eisenbahnbrücke in Deutschland) über Remscheid, Hagen, Bochum, Wanne-Eickel, Dosten, Coesfeld, Münster und Osnabrück nach Bremen. Gegen 17:00 Uhr waren wir am Ziel, das Hotel lag schräg gegenüber des Hauptbahnhofs.

Ein Haus der "Best Western Gruppe", immerhin 4 Sterne, aber schon etwas in die Jahre gekommen, mit zwei separaten Fahrstühlen und teilweise sehr gewöhnungsbedürftigen Zimmern und Bädern. In meinem Bad konnte man die Türe nicht im rechten Winkel öffnen, weil hinter der Tür die Toilettenschüssel im Weg war. Da ich persönlich nun nicht zu der Fraktion "halbes Hähnchen" gehöre, konnte ich das Bad nicht mit der "Breitseite" betreten, sondern mit der "Schmalseite". Zum betreten der Dusche hatte ich die Optionen, mir entweder am beheizbaren Handtuchhalter den Hintern zu verbrennen oder mir mit der an der Innenseite der Duschwand befindlichen  Armatur eine Scharte auf den Bauch zu ritzen. Aber: es gab auch positive Dinge: Die Hotelbar war gut sortiert und äußerst kompetent besetzt. Immerhin war dem Kellner klar, das man bei der heutigen Ausstattung der Zapfanlagen ein Pils auch schneller als in 7 Minuten zapfen kann. Dafür gab es beim Abendessen (Buffet) an drei Abenden den gleichen Fisch, jeden Abend das gleiche Vorspeisenbuffet, an drei Abenden die exakt gleichen Desserts und andere, wenig innovative "Köstlichkeiten". Immerhin gab es zum Frühstück ein super "Bircher Müsli" und gut gebackene Spezialbrötchen. Also ich würde die Hütte mit maximal 3 Sternchen bewerten, mehr nicht.