Bayerisch Eisenstein und Tschechien

Die Fahrt am Donnerstag ging über Plattling, Deggendorf und Zwiesel nach Bayerisch Eisenstein. Eine schöne Fahrt durch den Bayerischen Wald, Richtung der höchsten Erhebung (1.455 m), nämlich den "Großen Arber", den höchsten Berg des Böhmerwaldes / Bayerischen Waldes, Niederbayern und der Oberpfalz. Und der Witz: Wir waren am 2.11. in Bayerisch Eisenstein und es lag Schnee! Also zumindest auf dem Großen Arber.

Schnee auf dem Großen Arber am 2.11.2017
Schnee auf dem Großen Arber am 2.11.2017

In Bayerisch Eisenstein war es ganz nett. Ich war vor über 30 Jahren mal dort und damals bestand das "Eisenbahnmuseum" aus einigen alten, verrosteten Bahnwagen. Heute, mehr als 30 Jahre später, hatte man dort ein eigenes Haus mit allerlei Ausstellungsstücken. Aber ich hatte nicht so richtig Lust, mir die Zeit in einem Museum zu vertreiben, während in dem Empfangsgebäude des Bahnhofes tolle Räumlichkeiten vorhanden waren, wovon besonders eine zum Einkehren einlud: Nämlich der ehemalige Wartesaal 1. Klasse, in dem sich heute ein Café-Restaurant befindet, in dem diverse Köstlichkeiten dargeboten werden. Im Übrigen ist das Empfangsgebäude in einen deutschen und einen tschechischen Teil  geteilt, so daß es auch ein tschechisches Lokal gibt, in dem man natürlich in tschechischen Kronen zahlt. Dort ist es etwas preisgünstiger.

Das ist doch mal ein Ambiente: Ehemaliger 1. Klasse Wartesaal in Bayerisch Eisenstein
Das ist doch mal ein Ambiente: Ehemaliger 1. Klasse Wartesaal in Bayerisch Eisenstein
Der Tschechische Teil des Empfangsgebäudes in Bayerisch Eisenstein.
Der Tschechische Teil des Empfangsgebäudes in Bayerisch Eisenstein.

Für die Rückfahrt bot es sich natürlich an, einen Teil durch Böhmen zu fahren. Mittels eines tschechischen Triebwagenführers, der nicht nur die deutsche Sprache beherrschte, sondern auch über die entsprechende Streckenkunde verfügte, tuckerten wir eine Runde durch den Böhmerwald. 

 

Als wir dann wieder auf dem Schienennetz der Deutschen Bahn unterwegs waren, "betörte" mich ein stechender Geruch, der von einem Mitfahrer abgesondert wurde, was ich nach einer gewissen Zeit der Recherche verstanden hatte. Und "sein" Problem waren letztendlich seine Füße im Allgemeinen und seine Schuhe im Besonderen. Sneakers aus synthetischem Material. In Verbindung mit synthetischen Strümpfen können schon mal infame Gerüche entstehen. Der Mensch mit dem unglaublichen Fußgeruch hatte aber noch ein anderes Problem, nämlich das einer rutschenden Hose. Das übliche Problem: Mittlerweile bietet die Figur keine sichtbare Hüftlinie mehr. Dann hält natürlich auch kein Gürtel. Da müssen Hosenträger her. Besagter Herr wollte das aber offenbar nicht wahrhaben. Und so zog er jedesmal "blank", wenn er sich von seinem Sitz erhob. Alles weitere bleibt dem "Kopfkino" des Lesers überlassen, um das hier nicht weiter zu schildern.

 

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