Passau und Freyung

Heute war Passau und Freyung über die Iltztalbahn angesagt. Aber zunächst mussten wir ja wieder mal in die Stadt zum Hauptbahnhof. Um 7:45 sollte uns der Bus wieder abholen. Wir hatten aber keine Lust, mit dem Bus zu fahren und bestellten uns ein Taxi. Diese Fahrt war dann doch bequemer, als mit einem Gelenkbus durch die Gegend geschaukelt zu werden. So waren wir dann auch etwas früher am Bahnhof als der Rest der Meute und wir konnten in Ruhe noch ein paar Einkäufe für den Tag machen. Erfreulich: Es wurden sogar Franzbrötchen angeboten und die waren noch nicht einmal schlecht! Was so alles gibt in Bayern. Kulinarisch ist dieser Volksstamm ganz weit vorne, soviel muss man sagen.

Nachdem der Zug bereitgestellt war, ging es los (die Bereitstellung ist in dem Video dargestellt). Von Regensburg über Landshut und Plattling nach Passau. Schönes "Gezuckel" durch die Oberpfalz. Aber, hat mir sehr gut gefallen, weil viel Landschaft und durch den Feiertag (1.11.) unterwegs wenig Betrieb war. In Passau verließen uns dann die Kulturwütigen, weil ja das Tagesprogramm: "Stadtführung Passau mit Zeit zur freien Verfügung" auf dem Plan stand. Nun, ich mache das ganze hier ja, um mit dem Zug zu fahren. Passau kannte ich im Übrigen bereits und außerdem kann man da ja immer hinfahren. Ich habe ab nächsten Monat meine Seniorenbahncard, da fällt dann die Entscheidung leichter. 

Nun, die Fahrt nach Freyung kam mir allerdings schon beim Start in Passau ziemlich bekannt vor. Besonders die Steilstrecke (immerhin 40 ‰), die unseren Zug zum stehen brachte. Die Garnitur hatte ja zwei Motorwagen (am Anfang und am Ende), aber die Besandungsanlage beim vorderen Motorwagen reichte nicht aus. Also musste einer der Lokführer auch in den hinteren Motorwagen kommen, um auch dort zu besanden. Weil die Besandungsanlage nur vom jeweiligen Motorwagen bedient werden kann, war diese Prozedur notwendig. Und so schafften wir dann auch die Steigung und es ging bis nach Freyung. Woher ich die Strecke kannte? Ich bin sie vor Jahren schon einmal gefahren, als wir in Garmisch-Partenkirchen waren. Aber die Fahrt war interessant, weil durch das vorausgegangene schlechte Wetter viele abgebrochenen Äste auf und neben der Strecke lagen. 

Irgendwann hatten wir es dann bis Freyung geschafft und nach kurzer Zeit war die Rückfahrt angesagt. Es gab dann unterwegs noch einen Fotohalt. Dafür kletterten dann über die Hälfte der Mitfahrer aus dem Zug und begaben sich in recht matschiges Gelände. Der Zug setzte dann ein gehöriges Stück zurück und fuhr dann wieder in die ursprüngliche Richtung, damit die Fotofreunde ihre Fotos schießen konnten. Mir persönlich sind diese Fotoaktionen zu heftig, vor allem, weil man immer die selben Fotos schießt. Ich bleibe dann lieber im Zug.

 

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